Arbeitszeiterfassung Software für Österreich und Deutschland

Ihr Team erfasst Arbeitszeit, Pausen, Urlaub und Krankenstand an einem Ort und bucht dieselben Stunden gleich auf Kunden und Projekte.

30 Tage kostenlos · ohne Kreditkarte · danach täglich kündbar

Einmal gebucht: zählt fürs Projekt und für die Arbeitszeit.

Arbeitszeiterfassung ist die Dokumentation von Beginn, Ende und Pausen der täglichen Arbeitszeit jedes Mitarbeiters – in Österreich und Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. time cockpit ist eine Arbeitszeiterfassung Software, die Arbeitszeiten, Überstunden, Urlaub und Krankenstand zusammen mit der Projektzeiterfassung in einem Tool erfasst – online im Browser, auf PC, Mac und mobil. Dieselben Stunden bilden die Grundlage für die Projektabrechnung.

Arbeitszeit und Projektzeit in einem Tool

Viele Unternehmen führen zwei Systeme: eine Stempeluhr für die Arbeitszeit und eine Tabelle für die Projekte. In time cockpit ist beides eine Buchung. Wer von 9 bis 11 Uhr an einem Kundenprojekt arbeitet, trägt das einmal im Kalender ein. Die zwei Stunden zählen als Arbeitszeit für Stundenkonto und Überstunden und zugleich als Projektzeit für Budget und Rechnung. Wie das auf Projektseite aussieht, zeigt die projektbezogene Arbeitszeiterfassung.

Gebaut ist time cockpit für Teams, die überwiegend am Computer arbeiten, etwa IT-Dienstleister, Beratungen, Agenturen und Architektur- und Ingenieurbüros. Ein Terminal, eine Stempeluhr oder eine Lohnabrechnung gehören nicht dazu; die erfassten Zeiten übergeben Sie als Excel-Liste an Ihre Lohnverrechnung.

Arbeitszeiterfassung mit time cockpit auf einen Blick

  • Arbeitszeitmodelle je Person und Überstundenkonto
  • Urlaub, Krankenstand und Feiertagskalender
  • Genehmigungsworkflow und Buchungsschluss
  • Arbeitszeitgrenzen für AT und DE
Preis
10,85 € pro Benutzer und Monat
Testphase
30 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte
Betrieb
Microsoft Azure, Rechenzentren in der EU
Single Sign-on
Microsoft Entra ID

Arbeitszeiten erfassen und korrigieren

Arbeitszeit im Kalender erfassen

Im grafischen Kalender tragen Mitarbeitende ihre Zeiten per Drag-and-drop ein und sehen daneben Soll- und Ist-Zeit, Urlaube, Zeitausgleich (ZA), Krankenstände und Homeoffice-Tage. Wiederkehrendes ohne Projektbezug wie Administration, HR oder Marketing ziehen sie als Musterbuchung in den Kalender, damit auch diese Arbeitszeit lückenlos erfasst ist. Wie Sie dort außerdem Outlook-Termine übernehmen, zeigt die Seite Zeiterfassung im Kalender.

Wer die optionale automatische Zeiterfassung mit sidekick nutzt, sieht im Kalender außerdem, wann der Arbeitstag begonnen hat und wann Pausen waren – auch ohne Stempeluhr im Homeoffice.

Arbeitszeitmodelle für Vollzeit und Teilzeit

Die Sollarbeitszeit legen Sie je Tag fest, für einzelne Mitarbeitende oder ganze Teams und auch für Teilzeitmodelle mit unterschiedlich langen Tagen. Wechselt jemand von Vollzeit auf Teilzeit, bleibt das bisherige Modell für die Vergangenheit gültig: time cockpit rechnet jeden Zeitraum mit dem Modell, das damals galt.

Im Gehalt enthaltene Mehrarbeit hinterlegen Sie als Überstundenpauschale direkt im Arbeitszeitmodell.

Zeitkorrektur und Buchungsschluss

Bis zum Buchungsschluss korrigieren Mitarbeitende ihre Zeiten selbst im Kalender: Sie ändern Beginn, Ende oder Dauer einer Buchung, tragen vergessene Zeiten nach oder löschen falsche Einträge.

Danach sperrt time cockpit vergangene Monate automatisch. Buchungen und Abwesenheiten im gesperrten Zeitraum lassen sich nicht mehr ändern, die Arbeitszeitdokumentation bleibt so, wie sie abgeschlossen wurde.

Korrekturen nach dem Buchungsschluss

Ist doch eine Änderung nötig, öffnen Sie den Buchungsschluss für einzelne Mitarbeitende und einen festgelegten Zeitraum. Danach gilt automatisch wieder die allgemeine Sperre.

Urlaub und Abwesenheiten verwalten

Urlaub, Zeitausgleich und Krankenstand

Urlaubsansprüche, Urlaube, Zeitausgleich und Krankenstände verwalten Sie je Mitarbeiter. time cockpit rechnet Abwesenheiten stundengenau mit den Arbeitsstunden, die das Arbeitszeitmodell für den jeweiligen Tag vorsieht. Den Urlaubsanspruch führt es in Wochen, deshalb stimmt der Resturlaub auch nach einem Wechsel zwischen Vollzeit und Teilzeit.

Urlaubsansprüche beim Wechsel zwischen Vollzeit und Teilzeit rechnen Sie mit dem Vollzeit-Teilzeit-Rechner um, Wochen, Tage und Stunden mit dem Urlaubsrechner. Für die Planung im Team gibt es den kostenlosen Urlaubskalender als Excel-Vorlage.

Abwesenheitskalender und Genehmigung

Mit dem optionalen Genehmigungsworkflow beantragen Mitarbeitende Urlaub und Zeitausgleich und melden Krankenstände direkt in time cockpit. Führungskräfte und Personalabteilung sehen alle Anträge im Abwesenheitskalender und genehmigen oder lehnen sie mit einem Klick ab. Bei Antrag und Entscheidung werden alle Beteiligten automatisch benachrichtigt; genehmigte Abwesenheiten sind verbindlich, abgelehnte werden entfernt.

Ob eine Genehmigung nötig ist, legen Sie je Mitarbeiter fest. Für alle anderen gibt time cockpit Abwesenheiten automatisch frei. Genehmigte Abwesenheiten auch in den Outlook-Kalender zu übertragen, haben wir für Kunden als individuelle Erweiterung umgesetzt.

Feiertage und Feiertagskalender

Niederlassungen in mehreren Ländern oder unterschiedliche Feiertage je Bundesland? In time cockpit legen Sie Feiertagskalender für Länder, Regionen oder Religionen an und ordnen jedem Mitarbeiter den passenden zu. Die Feiertage fließen dann automatisch in Sollzeit, Stundenkonto und Stundenzettel ein.

Überstunden, Arbeitszeitgrenzen und Stundenzettel

Überstunden und Stundenkonto

time cockpit stellt die erfassten Zeiten automatisch der Sollzeit aus dem Arbeitszeitmodell gegenüber und rechnet dabei Abwesenheiten, Feiertage und Überstundenpauschalen ein. Das Ergebnis ist ein stundengenaues Stundenkonto je Mitarbeiter. Saldo, Überstunden und Resturlaub sehen Mitarbeitende laufend in der Seitenleiste des Kalenders und im Mitarbeiter-Dashboard.

Arbeitszeitgrenzen und Verstöße

Legen Sie fest, wie viele Stunden pro Tag oder Woche höchstens gearbeitet werden und nach wie vielen Stunden eine Pause fällig ist. Für Österreich und Deutschland bringt time cockpit Arbeitszeitgrenzen bereits mit; eigene Grenzen für betriebliche Regeln ergänzen Sie selbst.

Verstöße wie zu kurze Pausen oder eine überschrittene Tagesarbeitszeit listet time cockpit je Datum auf, mit einem Link zu den betroffenen Buchungen.

Digitaler Stundenzettel statt Excel

Der Stundenzettel zeigt für jeden Tag Arbeitszeit, Pausen, Feiertage und Abwesenheiten und ob im Homeoffice gearbeitet wurde, in Österreich eine Grundlage für die Telearbeitspauschale. Am Ende fasst er Resturlaub, Überstunden und die bisherigen Homeoffice-Tage zusammen.

Sie brauchen vorerst nur eine Vorlage? Der kostenlose Stundenzettel-Generator erstellt Stundenzettel-Vorlagen in Excel inklusive Feiertage zum Ausdrucken. Was time cockpit kostet, steht auf der Preisseite.

Arbeitszeiterfassung ist Pflicht in Österreich und Deutschland

Wir haben einen rechtlichen Rahmen geschaffen durch eine Gleitzeitkontovereinbarung […]. Und trotzdem gilt es natürlich, arbeitsrechtliche Themen sehr genau einzuhalten […]: die tägliche Maximalarbeitszeit […], Pausenregelungen, Wochenarbeitszeit et cetera […] das läuft halt heute professionell mit dem time cockpit.

Thomas Knapp Geschäftsführer, IMC · IT-Systemhaus mit 14 Personen in Niederösterreich Wie IMC Gleitzeit nach Arbeitszeitgesetz führt
Thomas Knapp, Geschäftsführer von IMC

Häufig gestellte Fragen

Ist die Arbeitszeiterfassung in Österreich und Deutschland gesetzlich vorgeschrieben?

Ja, in beiden Ländern müssen Arbeitgeber die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter aufzeichnen. In Österreich regelt das § 26 Arbeitszeitgesetz (AZG). In Deutschland hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) am 13. September 2022 entschieden, dass Arbeitgeber Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit einschließlich der Überstunden erfassen müssen; die Pflicht folgt aus § 3 Abs. 2 Nr. 1 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). § 16 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) regelt zusätzlich die Aufzeichnung der Arbeitszeit über acht Stunden pro Werktag, eine Reform des ArbZG ist geplant.

Kann ich Arbeitszeit und Projektzeit in einem Tool erfassen?

Ja. In time cockpit ist eine Zeitbuchung beides: Sie zählt als Arbeitszeit für Stundenkonto und Überstunden und, wenn sie einem Projekt zugeordnet ist, als Projektzeit für Budget und Rechnung. Zeiten ohne Projektbezug wie Administration buchen Sie ohne Projekt. Mehr dazu bei der Projektzeiterfassung.

Gibt es eine Stempeluhr, ein Terminal oder eine Handy-App?

Nein. time cockpit läuft im Browser, auf PC und Mac ebenso wie auf Tablet und Smartphone. Ein Terminal, eine Stempeluhr oder eine App aus dem App Store gibt es nicht. Wann der Arbeitstag begonnen hat und wann Pausen waren, zeigt auf Wunsch die automatische Zeiterfassung mit sidekick. time cockpit ist deshalb für Teams gedacht, die überwiegend am Computer arbeiten.

Was kostet die Arbeitszeiterfassung mit time cockpit?

Im Business-Paket 10,85 € pro Benutzer und Monat, tagesgenau abgerechnet und täglich kündbar. Teams mit bis zu 10 Benutzern zahlen im Starter-Paket 29,90 € für das erste Jahr, Freelancer nutzen time cockpit im ersten Jahr kostenlos. Testen können Sie 30 Tage gratis und ohne Kreditkarte; alle Details stehen auf der Preisseite.

Übernimmt time cockpit die Lohnabrechnung?

Nein, time cockpit ist keine Lohnabrechnung. Arbeitszeiten, Überstunden und Abwesenheiten exportieren Sie als Excel-Liste für Ihre Lohnverrechnung oder Ihr Steuerbüro, eine laufende Anbindung ist über die Web-API möglich.

Warum ist eine Software für die Arbeitszeiterfassung besser als Excel?

In Excel rechnen Sie Überstunden, Urlaub und Feiertage mit eigenen Formeln, die bei jedem Teilzeitwechsel und jedem neuen Jahr angepasst werden müssen, und jede Datei lässt sich nachträglich ändern. time cockpit rechnet Stundenkonto und Resturlaub aus Arbeitszeitmodell und Feiertagskalender, prüft Arbeitszeitgrenzen und sperrt abgeschlossene Monate mit dem Buchungsschluss. Für den Anfang gibt es kostenlose Stundenzettel-Vorlagen in Excel.

Welche Besonderheiten gelten für die Zeiterfassung bei Teilzeitbeschäftigten?

Für Teilzeitkräfte gelten dieselben Aufzeichnungspflichten wie für Vollzeitkräfte. In time cockpit bekommt jede Person ein eigenes Arbeitszeitmodell mit den vereinbarten Stunden je Tag. Wechselt jemand zwischen Vollzeit und Teilzeit, gilt das neue Modell ab dem Stichtag, Stundenkonto und Urlaubsanspruch rechnen damit weiter. Den Urlaubsanspruch beim Wechsel berechnet der Vollzeit-Teilzeit-Rechner.

Welche Arbeitszeiten müssen erfasst werden?

Erfasst werden müssen die tägliche Arbeitszeit, Pausen sowie Überstunden. Zudem sind Abweichungen von der vertraglichen Arbeitszeit, wie Mehrarbeit oder Arbeit an Sonn- und Feiertagen, zu dokumentieren.

Welche Methoden der Zeiterfassung sind erlaubt?

Eine bestimmte Form ist derzeit nicht vorgeschrieben: Die Zeiterfassung kann auf Papier (z. B. Stundenzettel) oder elektronisch erfolgen, eine allgemeine Pflicht zur elektronischen Erfassung gibt es in Deutschland noch nicht. Nach der Rechtsprechung muss das System objektiv, verlässlich und zugänglich sein, die erfassten Daten also nachvollziehbar.

Was passiert, wenn keine oder unzureichende Zeiterfassung erfolgt?

Fehlt die Arbeitszeiterfassung oder entspricht sie nicht den gesetzlichen Vorgaben, drohen Bußgelder und rechtliche Konsequenzen. Zudem können Arbeitgeber bei Streitigkeiten in Beweisnot geraten, insbesondere bei Überstunden oder Pausenregelungen.

Gibt es besondere Anforderungen an die Zeiterfassung im Homeoffice?

Ja, die Dokumentationspflicht gilt auch im Homeoffice. Besonders in Österreich ist die Erfassung von Homeoffice-Tagen wichtig, da diese steuerlich begünstigt werden können, etwa durch die Telearbeitspauschale (bis 2024 Homeoffice-Pauschale).

Welche Rolle spielt der Datenschutz bei der Zeiterfassung?

Arbeitszeiterfassung beinhaltet die Verarbeitung personenbezogener Daten und unterliegt den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass Daten zweckgebunden und sicher verarbeitet werden, und die Mitarbeiter über den Umgang mit ihren Daten informieren.

Welche Rolle spielt der Betriebsrat bei der Einführung von Zeiterfassungssystemen?

In Deutschland besitzt der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht bei der Einführung und Änderung von Zeiterfassungssystemen gemäß § 87 Abs. 1 Nr. 6 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG). Arbeitgeber müssen daher die Zustimmung des Betriebsrats einholen, bevor sie ein neues System implementieren. Ähnlich verhält es sich in Österreich, wo gemäß § 96 Arbeitsverfassungsgesetz (ArbVG) eine Zustimmungspflicht besteht. Diese Regelungen schützen die Interessen der Mitarbeiter und stellen sicher, dass die Systeme fair eingesetzt werden.